Grünes Licht für TELENOT-Erweiterung
Grünes Licht für TELENOT-Erweiterung

Die Sicherheitstechnik-Firma in Hammerstadt kann erweitern – Bauausschuss gibt grünes Licht für Expansion.

Einstimmig hat der Bauausschuss des Gemeinderates der Erweiterung der Firma Telenot in Hammerstadt zugestimmt. Ausdrücklich gelobt wurde, dass man auf die Anwohner und die umliegende Landschaft Rücksicht nimmt. Die Firma will eine neue dreigeschossige Produktionshalle bauen.

Einen hohen, einstelligen Millionenbetrag will der Hersteller für Gefahrenmeldeanlagen investieren. Es gibt keinen Platz mehr für neue Produktionslinien, die Parkplätze für Beschäftigte und Kunden werden immer knapper und die Wege zwischen den Produktionsschritten sind lang und verwinkelt. Das 1967 von Helmut Wunderle gegründete Familienunternehmen hat 300 Beschäftigte.

Neben einer neuen Produktionshalle in Hammerstadt soll ein Parkhaus mit 313 Stellplätzen dazukommen, abgestaffelt bis auf acht Meter. Es wird in die Landschaft übergehen und sich so gut an die umliegende Umgebung anpassen. Auch ein Lärmgutachten für den Bebauungsplan liegt inzwischen vor, demnach beeinträchtigt die Firma nicht die Anlieger. „Der Bebauungsplan ist ein hervorragendes Beispiel für die Zusammenarbeit“, sagte Baubürgermeisterin Jutta Heim-Wenzler (CDU) im Bauausschuss des Gemeinderates. Von den Stadträten kam viel Zustimmung. „Das ist aktive Wirtschaftsförderung“, sagte etwa Hartmut Schlipf (CDU). Er lobte den Familienbetrieb, der als Garagenfirma angefangen habe, und das Entgegenkommen der Architekten bei der Planung.

Auch Albrecht Schmid (SPD) sagte: „Die Erweiterung von Telenot war nie umstritten.“ Die Firma habe eine wichtige wirtschaftliche Bedeutung. Und Gerhard Graule (Grüne) sagte: „Der Bedarf ist gravierend.“ Auch er freute sich, dass der Baukörper gut in die Landschaft eingebunden sei und sozusagen darin verschwinde. Auch dass begrünte Dächer schon jetzt vorhanden seien, werde begrüßt. Ilse Schmelzle (FDP/FW) erklärte: „Wer A sagt, muss auch B sagen.“ Die Erweiterung sei die logische Konsequenz daraus, die Firma in Hammerstadt anzusiedeln. Dies sei nur vernünftig.

Und für die Fraktion Linke/Pro Aalen erklärte Dr. Holger Fiedler, die verwinkelten Gebäude störten bei der Produktion daher sei die Erweiterung sinnvoll und notwendig. Einhellige Zustimmung also im Bauausschuss, der Bebauungsplan wird nun entsprechend geändert. Auch die Zufahrt zu dem Parkhaus über das Firmengelände sei geregelt, versicherte die Baubürgermeisterin. Damit sind die Weichen für den Ausbau gestellt.

Pressemitteilung Tageszeitung „Schwäbische Post“ 13.05.2011

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